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Heilpraktiker für Psychotherapie

Psychologisches Wissen ist Bestandteil einer jeden Beratung 

In vielen beratenden und sozialen Berufen kommt man immer wieder auch in Kontakt mit Menschen, die teilweise an mehr oder weniger schweren psychischen Störungen leiden. Hier ergeben sich oft verschiedene Probleme.
Zum einen sind viele Berater nicht hinreichend ausgebildet, um solche Störungen in ihrem vollen Umfang sicher zu erkennen und entsprechende Maßnahmen in die Wege zu leiten, zum anderen sind oftmals die Grenzen rein beratender und therapeutischer Arbeit fließend. Daraus können sich u.U. rechtliche Probleme ergeben, da therapeutisches Arbeiten erlaubnispflichtig ist, d.h. es dürfen nur Ärzte, Psychologische Psychotherapeuten und Heilpraktiker therapeutisch tätig sein.

Diese rechtliche und fachliche Lücke zu schließen ist eines der Ziele dieses Zertifikatslehrgangs, der Sie auf die Überprüfung zum/zur Heilpraktiker/in für Psychotherapie vorbereitet.

Grundlage für den Heilpraktiker für Psychotherapie

Ein Heilpraktiker arbeitet auf der Grundlage des Heilpraktikergesetzes (HPG). Darin ist festgelegt, dass man, ohne ein Studium absolviert zu haben, eigenverantwortlich therapeutisch tätig sein darf, wenn dazu eine entsprechende staatliche Erlaubnis erteilt wird. Diese Erlaubniserteilung ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, unter anderem daran, dass in einer staatlichen Überprüfung anhand Ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten festgestellt wird, ob Sie durch Ihre Tätigkeit kranke Menschen gefährden würden.

Das bedeutet, dass Sie in dieser staatlichen Überprüfung fundierte Kenntnisse der Medizin und Psychiatrie haben müssen.

Seit 1993 gibt es eine eingeschränkte Überprüfung, die sich nur auf das Gebiet der Psychiatrie und Psychotherapie bezieht. Mit dem Bestehen dieser Prüfung (schriftlich und mündlich) erhält man die Erlaubnis psychotherapeutisch tätig zu sein und darf dann als „Heilpraktiker für Psychotherapie“ selbstständig psychotherapeutisch arbeiten.

Das Berufsbild des Heilpraktikers für Psychotherapie

Das Berufsbild eines Heilpraktikers für Psychotherapie reicht von Anstellungen in verschiedenen Bereichen des Gesundheits- und Beratungssystems bis hin zur Selbstständigkeit in eigener Praxis. Die Zulassung als Heilpraktiker für Psychotherapie wird in den letzten Jahren in vielen Bereichen – wie z.B. in sozialen und beratenden Berufen – als Qualifikationsmerkmal angesehen. Unsere Lehrgangsteilnehmer kommen aus den unterschiedlichsten Berufen mit ebenso unterschiedlichen Motivationen. Viele sind schon in beratenden oder helfenden Positionen tätig.

Voraussetzungen für Heilpraktiker für Psychotherapie?

Je nach Bundesland können folgende Nachweise verlangt werden:

  • Die Vollendung des 25. Lebensjahres
  • kurz gefasster Lebenslauf
  • Abschlusszeugnis (amtlich beglaubigte Kopie) einer Hauptschule oder höheren Schule
  • Ärztliches Attest (nicht älter als 3 Monate), aus dem hervorgeht, dass der Antragsteller in gesundheitlicher Hinsicht geeignet ist, die Tätigkeit eines Heilpraktikers auszuüben.
  • Polizeiliches Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate)
  • Bescheinigungen und Nachweise über bisherige psychotherapeutische Fort- und Weiterbildungen und evtl. einschlägige Berufserfahrung

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