Akzeptanz und Commitment-Therapie

Ausbildung Akzeptanz- und Commitment-Therapie

In psychotherapeutischen Prozessen gewinnt zunehmend die Achtsamkeit an Bedeutung. Achtsamkeit heißt, Gewahrsein dessen, was wir in dem gegenwärtigen Augenblick erleben:
Während die Psychotherapie darauf abzielt, negative Gefühle durch positive im therapeutischen Prozess zu ersetzen, geht es in den achtsamkeitsbasierten Therapien darum, unsere Gefühle zu akzeptieren.

Anders gesagt geht es nicht darum sich BESSER zu fühlen, sondern darum, sich besser zu FÜHLEN.

Die Module bieten jeder sowohl eine theoretische Einführung in die Thematiken Achtsamkeit und ACT als auch übende und Selbsterfahrungs-Komponenten, so dass die Teilnehmer umfassend mit den erlebnisorientierten Methoden der akzeptanz- und achtsamkeits-basierten Psychotherapie vertraut gemacht werden. Die Module können nur als Ganzes gebucht werden.

Termine, Module, Ziele, Abschluss

Modul I
Samstag 27.06.2015 10.00 bis 18.00 Uhr,
Sonntag 28.06.2015 10.00 bis 16.00 Uhr

Einführung in die Achtsamkeit in Psychotherapie und Beratung, Informelle und formelle Übungen, Meditationen, Atem- und Yogaübungen, Selbsterfahrung

Modul II
Samstag 25.07.2015 10.00 bis 18.00 Uhr,
Sonntag 26.07.2015 10.00 bis 16.00 Uhr

Vorstellung und Einführung in die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) Arbeit mit Metaphern, Achtsamkeit und kognitiver Defusion in derACT, das ACT-Hexaflex in der Psychothera-peutischen Praxis

Modul III
Samstag 03.10.2015 10.00 bis 18.00 Uhr,
Sonntag 04.10.2015 10.00 bis 16.00 Uhr

Erweiterte Techniken und Anwendungen, Ressourcenaktivierung, Resilienz

Ziele:
Kennenlernen von Achtsamkeits- und Akzeptanzbasierten Behandlungsstrategien
Gespür für die Stärken einer erlebnis- und ressourcenorientierten Arbeitsweise entwickeln
Erweiterungen des eigenen Therapie- und Beratungsrepertoires
Selbsterfahrung im Rahmen von formalen und informalen Achtsamkeitsübungen
Integration von Achtsamkeit und Akzeptanz in den eigenen beruflichen und persönlichen Alltag

Zielgruppe:
Psychotherapeutische Heilpraktiker und Heilpraktiker, Berater und Beraterinnen

Abschluss:
Spezifiziertes Zertifikat “Akzeptanz- und achtsamkeitsbasierte Psychotherapie”.

Termine, Module, Ziele, Abschluss

Investition:
für den Zertifikatslehrgang „Akzeptanz- und achtsamkeitsbasierte Psychotherapie für Heilpraktiker“ 1.050,00 € incl. Script, Getränke und Obst

Ort:
Der Lehrgang findet statt in der Praxis „Stützpunkt”, Ruthardstraße 32, 74214 Schöntal-Westernhausen

Verbindliche Anmeldung bitte schriftlich oder via E-Mail an info@letschert-und-walz.de.

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung mit der Bankverbindung. Ihre Anmeldung ist erst gültig nach Zahlungseingang. Auf Wunsch schicken wir Ihnen eine Liste mit Übernachtungs-möglichkeiten und Anfahrtsbeschreibung zu.

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Heilpraktiker für Psychotherapie

Psychologisches Wissen ist Bestandteil einer jeden Beratung 

In vielen beratenden und sozialen Berufen kommt man immer wieder auch in Kontakt mit Menschen, die teilweise an mehr oder weniger schweren psychischen Störungen leiden. Hier ergeben sich oft verschiedene Probleme.
Zum einen sind viele Berater nicht hinreichend ausgebildet, um solche Störungen in ihrem vollen Umfang sicher zu erkennen und entsprechende Maßnahmen in die Wege zu leiten, zum anderen sind oftmals die Grenzen rein beratender und therapeutischer Arbeit fließend. Daraus können sich u.U. rechtliche Probleme ergeben, da therapeutisches Arbeiten erlaubnispflichtig ist, d.h. es dürfen nur Ärzte, Psychologische Psychotherapeuten und Heilpraktiker therapeutisch tätig sein.

Diese rechtliche und fachliche Lücke zu schließen ist eines der Ziele dieses Zertifikatslehrgangs, der Sie auf die Überprüfung zum/zur Heilpraktiker/in für Psychotherapie vorbereitet.

Grundlage für den Heilpraktiker für Psychotherapie

Ein Heilpraktiker arbeitet auf der Grundlage des Heilpraktikergesetzes (HPG). Darin ist festgelegt, dass man, ohne ein Studium absolviert zu haben, eigenverantwortlich therapeutisch tätig sein darf, wenn dazu eine entsprechende staatliche Erlaubnis erteilt wird. Diese Erlaubniserteilung ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, unter anderem daran, dass in einer staatlichen Überprüfung anhand Ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten festgestellt wird, ob Sie durch Ihre Tätigkeit kranke Menschen gefährden würden.

Das bedeutet, dass Sie in dieser staatlichen Überprüfung fundierte Kenntnisse der Medizin und Psychiatrie haben müssen.

Seit 1993 gibt es eine eingeschränkte Überprüfung, die sich nur auf das Gebiet der Psychiatrie und Psychotherapie bezieht. Mit dem Bestehen dieser Prüfung (schriftlich und mündlich) erhält man die Erlaubnis psychotherapeutisch tätig zu sein und darf dann als „Heilpraktiker für Psychotherapie“ selbstständig psychotherapeutisch arbeiten.

Das Berufsbild des Heilpraktikers für Psychotherapie

Das Berufsbild eines Heilpraktikers für Psychotherapie reicht von Anstellungen in verschiedenen Bereichen des Gesundheits- und Beratungssystems bis hin zur Selbstständigkeit in eigener Praxis. Die Zulassung als Heilpraktiker für Psychotherapie wird in den letzten Jahren in vielen Bereichen – wie z.B. in sozialen und beratenden Berufen – als Qualifikationsmerkmal angesehen. Unsere Lehrgangsteilnehmer kommen aus den unterschiedlichsten Berufen mit ebenso unterschiedlichen Motivationen. Viele sind schon in beratenden oder helfenden Positionen tätig.

Voraussetzungen für Heilpraktiker für Psychotherapie?

Je nach Bundesland können folgende Nachweise verlangt werden:

  • Die Vollendung des 25. Lebensjahres
  • kurz gefasster Lebenslauf
  • Abschlusszeugnis (amtlich beglaubigte Kopie) einer Hauptschule oder höheren Schule
  • Ärztliches Attest (nicht älter als 3 Monate), aus dem hervorgeht, dass der Antragsteller in gesundheitlicher Hinsicht geeignet ist, die Tätigkeit eines Heilpraktikers auszuüben.
  • Polizeiliches Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate)
  • Bescheinigungen und Nachweise über bisherige psychotherapeutische Fort- und Weiterbildungen und evtl. einschlägige Berufserfahrung

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Gesund im Beruf

Neue Studien legen nahe, dass viele psychische Störungen proportional mit den wachsenden Anforderungen und Unsicherheiten im (Berufs)leben wachsen.

Die populärsten Erkrankungen sind Depressionen, Angststörungen und Burnout, wobei die Grenzen schwer zu ziehen sind. Die wirtschaftlichen Schäden sind immens, von den menschlichen nicht zu sprechen, denn die sollten immer an erster Stelle stehen.

So oder so lohnt eine Sensibilisierung für dieses Thema, denn die Ausfallzeiten steigen proportional mit der späten Erkenntnis, „dass etwas nicht stimmt“. Nicht zuletzt sind es die ArbeitnehmerInnen selbst, die so lange wie möglich ihre Arbeitsfähigkeit unter Beweis stellen wollen und ein Stopp erfolgt erst, wenn es zu spät für kurze und hilfreiche Maßnahmen ist.

Als Führungskraft im Besonderen gehört es zur Fürsorgepflicht, auch im Interesse der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens, früh zu erkennen, wann eine Pause oder Behandlung notwendig ist. Dazu bedarf es der Kenntnis über die Anzeichen von psychischen Erkrankungen.

Ebenso ist die Thematik für alle Menschen von Bedeutung, die beratend und begleitend mit Menschen arbeiten, sei es in einem beruflichen oder auch beispielsweise ehrenamtlichen Kontext.

In diesem Workshop bekommen Sie das notwendige Wissen,

1. …um psychische Erkrankungen zu erkennen,
2. …um sensible Gespräche mit den Betroffenen zu führen,
3. …mögliche Maßnahmen zu initiieren oder vorzuschlagen,
4. …ein Betriebsklima zu schaffen, das hilft, Überforderung und Burnout zu vermeiden.

Psychische Erkrankungen erkennen
In der ICD-10 werden die Symptome psychischer Erkrankungen definiert. Sie helfen auch, im betrieblichen Alltag Hinweise zu erkennen, um ein Gespräch zu initiieren

Im Workshop werden die wichtigsten und prägnantesten Anzeichen erklärt und erörtert.

Sensible Gespräche mit den Betroffenen führen
Es ist nicht Aufgabe einer Führungskraft, Diagnosen zu stellen oder diagnostische Erwägungen zu äußern. Ein Gespräch darf nicht dazu dienen, eine vermutete Diagnose anzusprechen, sondern muss den Betroffenen ermutigen, über seinen Zustand selbst zu reflektieren und Hilfe anzunehmen.

Im Workshop gibt es hierzu das nötige Rüstzeug.

Mögliche Maßnahmen initiieren und vorschlagen
Neben dem Gespräch bedarf es auch eines Verständnisses im Unternehmen und einer betrieblichen Infrastruktur, die es erlaubt, den Betroffenen unkonventionelle Hilfe anzubieten (Frei-Zeit).

Im Workshop erarbeiten wir die notwenigen Möglichkeiten, die es braucht, um nach einem Gespräch auch Taten folgen zu lassen.

Ein Betriebsklima zu schaffen, das hilft, Überforderung und Burnout zu vermeiden
Prävention ist der sicherste Weg, Überforderung und daraus entstehende Erkrankungen zu vermeiden. Man spricht vom „Betriebsklima“.

Im Workshop werden wir die notwendigen Maßnahmen besprechen, um die Basis einer gesunden Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

Hier finden sie Downloads zum Workshop

ACT the WORK – Achtsamkeit

“Das Leben ist kein Ponyhof” und “mal hat man Glück, mal hat man Pech”. Wie aber sollen wir mit Situationen umgehen, in denen wir nicht auf dem Pony sitzen oder einfach Pech haben. Im Wahren Leben und auch in der Therapie versuchen wir zuweilen immer noch, das Schlechte irgendwie wegzubekommen und das Ideal – mir gehts immer gut – zu erreichen.

[toggle title=“ACT und The Work“]

Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) und “The Work” gehen einen gänzlich anderen Weg. ACT wird mittlerweile auch als Therapieform immer häufiger angewandt. Beide Ansätze vermitteln keine Vermeidungsstrategien und erzeugen keinen “Heilungsdruck”, sondern gehen bewusst mit körperlichen wie psychischen Schmerz um. Sie bieten einen großen Werkzeugkoffer, der situationsübergreifend anwendbar ist.
In diesem Workshop werden die grundlegenden Ansätze der Methoden erarbeitet und Werkzeuge für den Alltag vermittelt.

Die Welt ist nicht so wie sie ist
Die Welt ist so, wie Du sie siehst.
Bist Du mit Deiner Sicht zufrieden?

Probleme beginnen im Kopf. Hier laufen die Informationen aus dem aktuell wahrgenommenen zusammen, werden mit Ereignissen und Erfahrungen aus der Vergangenheit bewertet und in die Zukunft projiziert. Heraus kommt ein Szenario, dass Angst oder Freude machen kann. Beides hat seine Berechtigung und auch Tücken. Angst ruft zur Vorsicht auf und sichert unser Leben. Freude bringt uns dazu, unseren Horizont zu erweitern, neugierig zu sein und zu lernen.

Genauso aber kann Angst, vor allem dann, wenn sie zu einem Dauerzustand wird oder gar in Panik ausufert, uns lähmen und vom Leben abschneiden. Genauso kann Freude, wenn sie zu einer dauernden Euphorie oder Schwärmerei wird, ebenso zu Stillstand oder Enttäuschung führen.

Es mag an der immer stärker werdenden Hybris (Überschätzung) der Menschen liegen, dass wir es uns zum Ziel gesetzt haben, nur noch glücklich sein zu müssen. In Wirklichkeit haben wir es immer mit beidem zu tun

Es ist wie es ist.
Auf diese kurze Formel lässt es sich bringen, wenn wir uns wieder in Jammern, Meckern oder Streiten verwickeln wollen, denn ja, es sind wir, die dich selbst darin verwickeln. Es sind nicht die Lebensumstände, nicht die körperlichen Schmerzen und nicht unser Gegenüber mit einer (aus unserer Sicht) unzulässigen Meinung.
Und wenn solche Umstände eintreten, die uns Unbehagen verursachen, dann ist die erste – scheinbar logische – Konsequenz, sie zu ändern. Wir wollen die Lebensumstände, unser körperliches Empfinden und die Meinung unseres Gegenübers verändern, so dass wir wieder in Ruhe und Frieden weiterleben können.
Um es deutlich zu sagen: Alles spricht für Veränderung. Es ist gut, wenn wir unangenehme Situationen vermeiden, Schmerzen verhindern und unsere Meinung kundtun wollen. Es ist auch in Ordnung, unser Em- und Befinden davon abhängig zu machen. Doch was, wenn sich die Lebensumstände eben nicht so schnell ändern wollen, was wenn körperliche Schmerzen erst einmal bleiben und was, wenn unser gegenüber auch auf seine Meinung beharrt? Dann eben wird es schwierig und es bedarf eines Konzeptes, das in solchen Situationen greift.

Kontrolle ist das Problem – nicht die Lösung.
Im ACT (der Akzeptanz- und Commitment-Therapie) werden zwei wesentliche Komponenten zusammengeführt. Zum einen geht es um Achtsamkeit und somit darum, die Dinge wirklich wahrzunehmen. Das gilt für äußere wie auch für innere Prozesse. Zum anderen geht es darum, die Dinge und Gefühle zu akzeptieren und sie zuzulassen.
Aus dieser Warte heraus ist es dann wieder möglich, frei zu handeln und zu antworten, statt reflexiv nach bekannten Mustern zu reagieren. Statt die Dinge zu kontrollieren und mit teils viel Aufwand und Energie so zu lenken, wie es uns (scheinbar) genehm ist, schauen wir den Dingen zu, lassen sie da sein und akzeptieren, dass es so ist, wie es ist.

Das Leben begradigen.
Verglichen mit einem Flusslauf, lassen wir die Dinge nicht ihrem natürlichen Lauf folgen, sondern beginnen, sie zu begradigen und auszubauen. Ähnlich wie bei einem Flusslauf hängen auch die Dinge in unserem Leben zusammen und eine ständige und/oder massive Korrektur wirkt sich auf alles andere ebenso aus und erfordert unter Umständen von da an ständig Gegenlenkungen, um den Status Quo aufrecvht zu erhalten.
Dieser Energieaufwand, der sich nur auf den formalen Lauf und noch gra nicht auf die inhaltlichen Dinge bezieht, macht sich früher oder später bemerkbar. Flüsse laufen über und überschwemmen ihr Umgebung, teils mit zerstörerischer Wirkung. Beim Menschen äußert sich die dauernde Anspannung in Ungestimmtheit bis hin zum bekannten Burn-Out.

Im ACT gibt es sechs Werkzeuge, die in einem “Hexaflex” zusammengefasst werden. Diese Werkzeuge werden unter dem Gesichtspunkt der psychologischen Flexibilität geführt nach dem Motto: “Sei präsent, offen und tue, was wichtig ist.” Die einzelnen Werzeuge fließen in der Praxis, wie alles im Leben, natürlich ineinander.

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[toggle title=“Das ACT Hexaflex“]

  • Präsent sein – in der Gegenwart
    Aus der Vergangenheit schöpfen wir unsere Erfahrungen, in die Zukunft projizieren wir unsere Visionen. Dafür sind beide wichtig und gut. Alles andere aber findet in der Gegenwart statt. Den Blick auf das Gegenwärtige zu richten kann geübt werden.
  • Das Unveränderliche in uns – Selbst als KontextZeiten ändern uns und was gestern für uns wichtig war ist es heute vielleicht nicht mehr in voller Gänze und wird es in Zukunft unter Umständen auch nicht sein. Es gibt aber diesen unveränderlichen Teil, der es uns ermöglicht, unser Selbst in den verschiedenen Kontexten zu erfahren und die Veränderungen zu erkennen, die es im Laufe des Lebens mitgemacht hat.
  • Ich bin nicht meine Gedanken – Defusion
    Gedanken spiegeln unsere Erfahrungen, Erwartungen, Ängste und Freuden wider. Sie sind Vorschläge, die aus dem komplexen Zusammenwirken bereits bestehender Gedanken entstehen. Es steht uns aber auch frei, diese Gedanken als wahr zu erachten oder sie zu befolgen. Genauso können wir die Vorschläge ablehnen.
  • Es ist wie es ist – Akzeptanz
    Akzeptanz bedeutet, den Status Quo als solchen zu akzeptieren und anzuerkennen. Es bedeutet nicht, ihn gut zu finden oder uns darüber zu freuen. Es bedeutet auch nicht, dass wir diesen Zusatnd für die Zukunft nicht ändern sollen oder dürfen. Vielmehr ist die Ausgangsbasis zur Änderung der Dinge eine bessere, wenn wir sie akzeptieren und nicht vor ihr fliehen.
  • Wissen, was wichtig ist – die Werte
    Wenn wir wissen, was uns wichtig ist, können wir zu jeder Zeit gute Entscheidungen treffen. Werte bewusst zu machen bedeutet zu wissen, wie zu handeln ist.
  • Tun, was wichtig ist – Werteorientierte Handeln
    Die Konsequenz bekannter und akzeptierter Werte ist, unser Handeln nach den Werten auszurichten. Dabei sind weder Werte noch Handlungsweisen statisch, sondern verändern sich im Laufe des Lebens und müssen dies auch tun. Ansonsten nämlich wäre unser Leben statisch.

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[toggle title=“The Work“]

The Work
Wir urteilen ständig. Das müssen wir auch, denn es geht immer darum, Entscheidungen zu treffen. Und auch hier gilt: Das Leben geht nicht immer den Weg, den wir uns vorstellen, je nach Glaubenssatz kommt es sogar recht häufig vor, dass die Dinge sich nicht so verhalten oder entwicklen, wie wir es uns vorstellen. Als Konsequenz gehen wir in den Kampf oder – um im vorherigen Bild zu bleiben – wollen wdas Leben begradigen, so dass es nach unseren Vorstellungen fließt. Die Aussagen, die wir dann treffen beginnne dann oft mit einem “es sollte aber…”

Byron Katie hat hierzu vier Fragen entwickelt, die uns helfen, unseren täglichen Kampf mit situationen und Menschen endlich zu beenden, um leben zu können.

Die vier Fragen

  • Ist das wahr?
  • Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
  • Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst?
  • Wer wärst du ohne den Gedanken?

Jetzt kehre die Aussagen um und finde mindestens drei echte Beispiele für jede Umkehrung.

Diese vier Fragen können uns auf den Boden zurückbringen, die Dinge in der richtigen Relation anzeigen und uns von dem Ärger befreien, der uns davon abhält das zu tun, was uns wirklich wichtig ist. Die Umkehrung am Schluss kann uns zudem neue Erkenntnisse über den wahren Zustand der beanstandeten Situation bringen.

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[toggle title=“Termine und Referenzen“]

 

Termine auf Anfrage und nach Absprache

Diese Workshops sind als Tages- oder Wochenendworkshop konzipiert. Sie eignen sich für die innerbetriebliche Weiterbildung und sensibilisierung auf die entsprechenden Themen. Gerne erstellen wir ein konzept, das auf die belange Ihres Unternehmens zugeschnitten ist. Neben einen vereinbarten Seminarort bieten wir auch die Stützpunktpraxis Walz in Schöntal an.

Die Praxis „Stützpunkt“ von Brigitte Walz liegt in idyllischer naturnaher Umgebung im Jagsttal und bietet Platz für kleine Lern- und Ausbildungsgruppen. Hier finden unter anderem Vorbereitungskurse für Heilpraktiker für Psychotherapie statt, sowie Workshops undSeminare zu verschiedenen anderen Themen.

Ihre „Work“-Shop-Begleiter: Brigitte Walz und Joachim Letschert

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ACT The Work wurde kürzlich erfolgreich im Regierungspräsidium Stuttgart durchgeführt.

 

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